Koreanische Küche
Die koreanische Küche ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch gesund aufgrund der vielfältigen Gemüsesorten und der kurzen, vitaminschonenden Garzeit. Die Speisen werden häufig im Wok zubereitet, gegrillt oder gedünstet.
Gewürzt wird gern mit Chili und würzigen Pasten, mit Sesam, Knoblauch und Ingwer. Reis und Nudeln sind als Grundnahrungs-mittel wichtige Elemente der koreanischen Küche. Beliebt sind auch Tofu, Chinakohl, Seetang, Knoblauch, gesäuerte Gurken und das scharfe "Kim Chi", eine Beilage aus eingelegtem Ge-müse.
Ein ganz normales Abendessen in Korea bedeutet: viele Schüsseln und Schüsselchen stehen auf dem Tisch, gefüllt mit allerlei unterschiedlichen Gemüsen und ihren Mischungen, das ganze möglichst bunt.
Rezept: Mandu - Koreanische Maultaschen
Mandu werden besonders gerne im Winter gegessen. Viele Fami-lien setzen sich an Neujahr auch zuhause zusammen und ma-chen Mandu. Diese stammen ursprünglich aus China, dort haben sie ihren Weg über Korea bis nach Japan gefunden. Über die Ur-sprünge von Mandu gibt es eine Legende:
Einmal war ein berühmter General auf dem Weg nach Hause von einer Schlacht in der Mandschurei. Während eines verheerenden Sturms musste er einen Fluss überqueren, das war jedoch nur möglich, indem er die Geister, die für den Sturm verantwortlich waren, besänftigte. Man riet ihm, den Geistern 99 Menschenköpfe zu opfern. Der General war einverstanden, brachte es aber nicht übers Herz, Menschen aus Fleisch und Blut zu opfern. Stattdes-sen bildete er die Menschenköpfe aus Watte nach, die er dann mit einem weißen Tuch bedeckte. Diese Opfergabe brachte er in einer Zeremonie dar und siehe da, der Sturm legte sich. In Anleh-nung daran sollen die chinesischen Maultaschen entstanden sein, die in der Form her durchaus an ein Opfer des Generals erinnern.
Die Teighüllen für die Maultaschen können Sie in größeren Asien-läden bekommen. Sie können sie auch selbst herstellen.
1. Für die Teighüllen benötigen Sie:
750g Mehl
175 ml kaltes Wasser
1 EL Salz
1 EL Pflanzenöl
Mischen Sie die Teigzutaten und kneten Sie sie gut durch. Las-sen Sie den Teig eine Weile in einer Plastiktüte oder in einem nassen Tuch eingeschlagen stehen. Bringen Sie dann den Teig in eine Wurstform und schneiden Sie ihn in etwa kastaniengroße Stücke. Rollen Sie diese Stücke zu dünnen, runden Scheiben von etwa 8 cm Durchmesser aus und schon haben Sie die Teig-hüllen.
2. Für die Füllung brauchen Sie:
500g Rinder- oder Schweinehackfleisch
250g Chinakohl-Kimchi (alternativ Weißkohl oder Zucchini)
150 gr gekochte Sojabohnensprossen ( das ist optional)
1 mittelgroße Zwiebel fein gehackt
1 Tofu (also Sojabohnenkäse)
Salz, Pfeffer, Sesamöl, Knoblauch und Ingwer zum Würzen.
3. Um das Hackfleisch zu würzen brauchen Sie:
1 EL Sojasoße
1 TL Salz
1 EL Sesamöl
1 EL fein gehackten Lauch
1/2 TL schwarzen Pfeffer
1/2 TL fein gehackten Knoblauch
1/2 TL fein gehackten Ingwer (besonders dann, wenn Sie Schweinefleisch benutzen) |
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So isst man mit Stäbchen
Man hält das erste Stäbchen bewegungslos zwischen Daumen und Zeigefinger und zwar so, dass es in der Daumengrube ruht.
Jetzt legt man das zweite Stäbchen in der gleichen Länge zum ersten Stäbchen zwi-schen die Spitzen von Mittel- und Zeigefinger.
Dann bringt man das zweite Stäbchen (das erste bleibt immer bewegungslos) mit dem ersten zusammen, um den Bissen fest zu fassen, wobei der Daumen als "Scharnier" dient. |
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Zubereitung:
Vermischen Sie zunächst das Fleisch mit den Gewürzen. Geben Sie dann den Tofu in ein Leintuch und pressen Sie die Flüssigkeit aus. Vermischen Sie den Tofu gut mit einem gestrichenen TL Salz, 1 TL Sesamöl und etwas Pfeffer. Drücken Sie die Flüssig-keit aus den gekochten Sojabohnen aus, schneiden Sie die Soja-bohnen klein und würzen Sie sie mit 1/4 TL Salz, 1/2 TL Sesamöl und einer Brise Pfeffer. Waschen Sie dann den Chinakohl-Kimchi unter fließendem Wasser, drücken Sie ihn gut aus und schneiden Sie ihn klein. Wenn Sie Weißkohl statt Kimchi verwenden wollen, müssen Sie den Kohl in Salzwasser einlegen, bis die Blätter weich werden. Anschließend abspülen, ausdrücken und in feine Stücke schneiden. Wenn Sie Zucchini nehmen wollen, schneiden Sie die Zucchini in feine Streifen, besprenkeln Sie sie mit Salz und drücken Sie anschließend die Flüssigkeit aus. Die Weißkohl- bzw. Zucchinimenge sollte im ausgedrücktem Zustand etwa 250 Gramm betragen.
Im nächsten Schritt mischen Sie das Fleisch mit der gehackten Zwiebel, dem Tofu, den Sojasprossen und dem Kimchi (bzw. Weißkohl oder Zucchini). Schmecken Sie die Masse mit einem Esslöffel Sesamöl, 1 EL gehacktem Knoblauch, 1 TL Pfeffer und ggf. noch etwas Salz ab. Geben Sie dann einen Esslöffel der Füllung in jede der Teighülle und kleben Sie die Hülle an den Enden gut zusammen. Sie können ein bisschen nachhelfen, in-dem Sie die Innenseiten der Teigfüllenränder mit Eiweiß bestreichen. Die Mandu können Sie nun auf dreierlei Arten zubereiten:
Sie können sie in eine kochende Rindfleischbrühe geben und 4 bis 5 Minuten kochen lassen. Auf diese Weise erhalten Sie eine wohlschmeckende Mandu-Rindfleischsuppe.
Sie können aber auch die Mandu in 2 Liter Wasser mit 1 EL Pflanzenöl und 1 EL Salz geben und kochen. Nehmen Sie die fertigen Mandu aus dem Wasser und servieren Sie sie mit einer Dippsoße aus Sojasoße mit einem Schuss Essig.
Wer lieber Frittiertes mag, kann die Mandu auch in Öl aufbacken und dann mit der Dippsoße aus Sojasoße und Essig servieren.
Madikke tisejo! (Guten Appetit!) |
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